
Kurzer Hinweis zu diesem Text
Dieser Text ist eigentlich ein Scheinbeitrag, mit dem ich untersuchen will, wer diese seltsamen Besucher (Bots) aus Singapur sind, die jeden Dienstag massenhaft meine Website besuchen – ganz im Sinne dieses Beitrags. Um zu sehen, wer meine Besucher sind, nutze ich die kostenpflichtige «Pro»-Version von Koko Analytics. Ich habe ausserdem das Zugriffsprotokoll meines aktuellen Hosting-Anbieters, gandi.net. Ich hoffe, dass ich dadurch ein bisschen mehr über diese geheimnisvollen, aber dennoch treuen Abonnenten von Wergosum erfahre.
Ich hatte also vor, einen zufälligen Beitrag zu verfassen … um zu sehen, wie sich die Bots bei einem neuen Text verhalten. Und dann hat die Sache mir Spass gemacht! Der Text wurde mit einem Zufallstextgenerator erstellt, mit DeepL übersetzt und anschliessend von Hand kräftig überarbeitet und angepasst. Zunächst wollte ich der (völligen Abwesenheit von) Handlung einen gewissen logischen Ablauf aufzwingen, doch dann habe ich davon Abstand genommen um nur eine gewisse Atmosphäre mit einem Hauch von Spott beizubehalten: die Ungereimtheiten dieses zufälligen Textes sind so gross, dass sie nur beseitigt werden könnten, indem man ihm seinen zufälligen Charakter nimmt! Trotzdem gefällt mir der Text!
Das Ziel war es, einen Beitrag zu schreiben, der meinen anderen Beiträgen ähnelt, und ich glaube, dieses Ziel habe ich erreicht. Dieser Text ist ausserdem der erste, den ich auf Deutsch verfasse, mit dem Ziel, den Bots aus Singapur etwas Neues näherzubringen.
Ein aus purer Verzweiflung aufgegebener Versuch, einen zusammenhanglosen Text über eine nasse Katze zu strukturieren
Die Schritte hallen auf dem nassen Pflaster wider. Eine Meeresbrise trägt den Duft des offenen Meeres herbei. Ein leichter Wind weht durch die Apfelbäume. Das Meer glitzert im Licht der untergehenden Sonne. Die Vögel singen schon bei den letzten Strahlen des Morgens. In bester Fluss-Tradition, fliesst der Fluss friedlich unter der alten Brücke hindurch.
Der leichte Wind, der durch die Kastanienbäume weht, trägt weiterhin beharrlich den Duft des Meeres mit sich, eine Mischung von Salz, Algen und Jod, und manchmal sogar einem Hauch von Abwasser1. Ein Buch, Agricolas De fossilium, liegt auf dem Holztisch, aufgeschlagen und offenbar von einem ungeduldigen und gelangweilten Schüler zurückgelassen. Der Regen prasselt sanft auf die Dächer der Stadt.

Eine nasse Katze schnurrt friedlich am Kaminfeuer. Die Vögel singen seit den ersten Strahlen des Morgens. Wie es oft bei Büchern der Fall ist, die ihrem Schicksal überlassen werden, liegt der weiterhin aufgeschlagene Agricola auf dem Holztisch2. Der Duft der Blumen erfüllt das ganze Viertel. Die Kinder spielen im blumengeschmückten Garten. Die Zeit steht still in diesem kleinen Stückchen Paradies.
Herbstblätter bedecken den Feldweg3. Die Sonne geht hinter den Bergen unter. Wie erwartet, weil da offensichtlich keine äusseren Kräfte eingreifen, bleibt das Buch auf dem Holztisch im Dunkeln liegen. Nur der Wind wendedt ab und zu eine Seite. Die Sterne leuchten am wolkenlosen Himmel. Eine leichte, obschon etwas feuchter werdende Luft weht durch den buntblättrigen Buchenbestand. Die alte Hauskatze schnurrt immer noch friedlich am Kamin.
Eine sanfte Melodie dringt aus dem offenen Fenster. Das Meer glitzert im Licht der untergehenden blassen Sonne. Die Sterne leuchten am immer noch wolkenlosen Himmel4. Sanft prasselt der Regen endlos auf die Dächer der Stadt5. Völlig verblüfft von diesem Regen, der aus einem wolkenlosen Himmel fällt, stellen sich die verdutzten Vögel keine Fragen mehr und haben vorsichtshalber das Singen eingestellt. Die Schritte hallen auf dem nassen Pflaster wider.
Ein immer stärker werdender Wind trägt den immer stärker werdenden Duft des Meeres herüber, über die öde, weitläufige Heide, die sich bis ins Unendliche erstreckt. Nur noch wenige Sterne leuchten am wolkenschweren Himmel. Immer lauter vermischen und überlagern sich die Wellen. Voller Furcht versteckt sich die eigelbblasse Sonne hinter den Bergen. Unbeeindruckt, ungerührt von dem sich ankündigenden Unwetter, das immer bedrohlicher wird, schnurrt die inzwischen trocken gewordene Katze weiter auf einem Karpatenwildschweinsfell in der Ecke beim Cheminée.
Danksagung
Ich möchte mich bei Joseph Lehnen, meinem Kumpel seit der Primarschule, dafür bedanken, dass er bereit war, mein Deutsch auf Vordermann zu bringen! Wenn man sein Leben in internationalen Organisationen verbringt, vergisst man schliesslich sogar seine Muttersprache.
Fussnoten
- Und auch, selbstverständlich und sogar vorwiegend, Luft. ↩︎
- Omnes scimus feles calorem amare. Quam ob rem hi amici quadrupedes loca maxime mira ad meridianum somnum eligunt. Quidquid calorem emittit, immisericorditer usurpatur: lectus, foculus, vel etiam caminus. Infeliciter, multi catuli ne animadvertunt quidem cum nimis calet et mustellae eorum adurere incipiunt (Georgius Agricola, De natura fossilium, 13:24-29). ↩︎
- Leitfaden für eine naturschonende Pflege von Feldsäumen und Wegrändern ↩︎
- Planeten im Nachthimmel heute über Moskau, Russland (Moskva). Sonnenzeiten und Mondphasen bei Timeanddate. ↩︎
- Ein auch nur ein wenig kritischer Leser könnte sich zu Recht fragen, woher dieser Regen kommt, wenn der Himmel wolkenlos ist. Aus der Tatsache, dass die Katze nass ist, lässt sich jedoch schliessen, dass es im Laufe dieser Geschichte tatsächlich einmal geregnet haben muss. Wie an anderer Stelle auf dieser Website erwähnt, kann es sich auch um ein Problem mit der Abtastrate handeln. Es ist durchaus vorstellbar, dass der Beobachter – wie die ersten METEOSAT-Satelliten – den Himmel nur alle halbe Stunde «beobachtet», vor allem weil er eine halbe Stunde benötigt, um die Daten zur Erde zu übertragen. Auf diese Weise kam es tatsächlich vor, dass der Satellit, wenn er auf Moskau blickte, keine Wolken sah, während der Wetterdienst Regen beobachtete. ↩︎